Prima Prognose für den Handymarkt
Nokia hat am Mittwoch seine Prognose zum Wachstum des weltweiten Handymarktes im laufenden Jahr bestätigt.
Der Absatz werde wie schon im April prognostiziert um zehn Prozent steigen, teilte Nokia in Helsinki mit. 2002 waren weltweit 405 Millionen Handys verkauft worden.
Am Vortag hatte der Konzern seine Gewinnprognose für das laufende Quartal bekräftigt, zugleich aber die Erwartungen an sein eigenes Handygeschäft heruntergenommen. Wie US-Konkurrent Motorola hatte Nokia dafür vor allem das schwache Asiengeschäft nach dem Ausbruch der Lungenkrankheit SARS verantwortlich gemacht.
Der Konzern rechnet damit, dass weltweit die Zahl der Handy-Vertragspartner bis 2005 auf 1,6 Milliarden Menschen von derzeit rund einer Milliarde Menschen steigen wird. Allein im laufenden Jahr würden insgesamt 25 Prozent aller Handybesitzer ihre Telefone austauschen.
Quartal eins 2003Die Netzwerksparte
Nokia teilte weiter mit, die Netzwerksparte sei auf gutem Wege, ihr Ziel zu erreichen, auf dem UMTS-Markt ihren Marktanteil auf 35 Prozent von bisher 30 Prozent zu erhöhen. Am Vortag hatte Nokia schon zur Überraschung einiger Analysten einen Umsatzanstieg von fünf Prozent für die Sparte prognostiziert.
Am Vortag hatte Nokia - anders als Motorola - auch den schwachen Dollar-Kurs sowie die schlechte weltweite Konjunkturlage für die Senkung seiner Handyprognose verantwortlich gemacht.
