Ericsson streicht 200 Jobs in der Entwicklung

DEUTSCHLAND
06.10.2009

Grund ist IP-Telefonie

Der schwedische Mobilfunkausrüster Ericsson streicht in seiner Forschung und Entwicklung im deutschen Herzogenrath bei Aachen 200 von knapp 700 Stellen. Die Stellen sollen bis zum Jahr 2014 abgebaut werden, bestätigte Unternehmenssprecher Lars Bayer von Ericsson Deutschland am Dienstag entsprechende Medienberichte.

Dieser Schritt sei eine Konsequenz der anstehenden Einführung der Internet-basierten IP-Telefonie. Mit dieser Technik nehme die Entwicklungsarbeit ab. "Wir streben eine sozialverträgliche Lösung an", sagte Bayer. Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat sollen in den nächsten Tagen beginnen.

"Eurolab" in Herzogenrath galt bei seiner Gründung 1990 als Eckpfeiler der weltweiten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des Konzerns. Die Beschäftigten entwickeln Systeme und Produkte für das Festnetz sowie für Mobilfunknetze. 2004 wurde die Ericsson Eurolab Deutschland GmbH mit der Ericsson GmbH in Düsseldorf verschmolzen.

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(dpa)