Sony Ericsson streicht 2.000 Stellen

Jobabbau
19.07.2008

Jeder sechste Job fällt weg

Der schwedisch-japanische Handybauer Sony Ericsson will jede sechste Stelle abbauen. Weltweit sollten 2.000 der insgesamt 12.000 Jobs wegfallen, kündigte das Unternehmen am Freitag in Stockholm an. Die Stellenstreichungen sind Teil eines angestrebten Unternehmensumbaus, mit dem der Konzern im Jahr 300 Millionen Euro einsparen will.

Sony Ericsson stellt seine Produktpalette derzeit von hochpreisigen Geräten auf einfachere und günstigere Telefone um. Diese bringen deutlich weniger Gewinn, bieten aber die Chance auf einen Einstieg in die Wachstumsmärkte der Schwellenländer.

Sony Ericsson hatte am Freitag einen Gewinneinbruch vermeldet: Nach Steuern verdiente der Handybauer im zweiten Quartal dieses Jahres nur noch sechs Millionen Euro und damit ganze 97 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Das Betriebsergebnis rutschte leicht in die roten Zahlen. Nach 315 Millionen Euro vor einem Jahr meldete Sony Ericsson nun ein Minus von zwei Millionen Euro.

(APA | AFP)