27.05.2003

BIS JAHRESENDE

Bildquelle: UTA

UTA baut 32 Mitarbeiter ab

Der Wiener Telekom-Betreiber UTA baut bis Jahresende 32 der derzeit 620 Mitarbeiter ab und evaluiert eine Ausgliederung des IT-Bereichs und der Telefonauskunft.

Damit reagiere die UTA auf "den anhaltenden Preisdruck und die flaue Nachfrage", heißt es in einer entsprechenden Mitteilung. Mit beiden Maßnahmen hoffe die UTA, 15 Prozent der Gemeinkosten auf Jahresbasis - rund 15 Mio. Euro - einsparen zu können.

Der Stellenabbau betreffe vor allem die Verwaltung, Administration und Planung, während Vertrieb, das Marketing und die Kundenbetreuung von dieser Maßnahme nicht betroffen seien, hieß es.

"Wir gehen davon aus, damit vorerst das Auslangen gefunden zu haben", so UTA-Vorstand Romed Karre. Sollte es aber signifikante Verschiebungen auf dem Markt geben, müsste die UTA erneut darauf reagieren.

Entscheidung im Juli und August

Ob der IT-Bereich tatsächlich ausgelagert werde, soll Anfang Juli entschieden werden, die Entscheidung über die Ausgliederung der Telefonauskunft werde Anfang August fallen, hieß es. Im IT-Bereich der UTA seien 95 Mitarbeiter beschäftigt, im Call-Center-Bereich rund 60 Mitarbeiter.

Um die Nachfrage im Telekom-Bereich wieder zu beleben, plant die UTA im Privatkundenbereich ab Sommer neue Services und Preismodelle. Im Spätsommer will die UTA ein neues Bündelprodukt - eine Kombination aus breitbandigem Internet-Zugang und Telefonie - auf den Markt bringen. Im Geschäftskundenbereich werde die Anfang 2003 gestartete KMU-Offensive weitergeführt, die pro Monat bis zu 1.000 Neukunden bringe.

Die UTA hatte Ende 2002 rund 460.000 Telefonie- und 330.000 Internet-Kunden.