US-Telekoms setzen auf Flat Rates
Die großen US-Telefongesellschaften setzen in Zukunft auf Flat Rates. Ein monatlicher Pauschal-Betrag zwischen 50 und 60 USD soll den Kunden uneingeschränktes Telefonieren auf lokaler und nationaler Ebene erlauben.
Im Gesamtpreis inbegriffen sind darüber hinaus auch die Mailbox und Anrufererkennung.
In einigen Bundesstaaten sind solche Flat-Rate-Verträge bereits möglich.
US-Durchschnitt telefoniert für 48 USD pro Monat
Begonnen hat die Flat-Rate-Debatte bei MCI [ehemals WorldCom].
Nachgezogen sind AT&T, BellSouth, Qwest Communications, SBC
Communications und Verizon. Durchschnittlich "vertelefoniert" ein
Durchschnitts-Amerikaner rund 48 USD pro Monat.
UnitedLinux strebt Telekom-Markt anKundenbindung wird verstärkt
Die Telekomunternehmen zeigen sich von den neuen Gebührenmodellen begeistert.
Die Gründe dafür liegen in einer gewaltigen Kostenersparnis bei der Rechnungslegung. Die Erstellung der Einzelgesprächsnachweise, die zum fixen Bestandteil von US-Telefonrechnungen zählen, ist mit den Pauschalgebühren hinfällig.
Auch die Kundenbindung wird verstärkt. Bisher haben die Konsumenten für Ortsgespräche kleine lokale Telefongesellschaften in Anspruch genommen, für Ferngespräche aber eher große nationale Anbieter gewählt.
"Wer Flat-Rate-Verträge abschließt, bleibt bei einem Anbieter", so Eileen Connolly, Sprecherin von AT&T.
