UnitedLinux strebt Telekom-Markt an
UnitedLinux, die Business-Linux-Initiative von SuSE, SCO, Conectiva und Turbolinux, will auch auf dem Telekom-Markt Fuß fassen.
Dazu sollen die Features des von den Open Source Development Labs [OSDL] entwickelten Carrier Grade Linux 1.1 [CLG] im Rahmen eines Service Packs in das Betriebssystem integriert werden.
Es ist das erste größere Update von UnitedLinux 1.0 seit seiner Vorstellung.
HP, Intel und IBM
In der Carrier Grade Linux Working Group der OSDL sind neben SuSE
unter anderem auch HP, Intel und IBM vertreten.
Open Source Development LabsKostengünstige Entwicklung
Die CLG-Features sollen nach den Vorstellungen der vier Gründungsmitglieder von UnitedLinux vor allem Telekom-Anbietern die besonders kostengünstige Entwicklung von Anwendungen und Services auf der Basis von Standard-Kommunikationsplattformen erlauben.
Dazu muss das Softwarepaket allerdings den hohen Ansprüche der Telkos an Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit entsprechen. Server, die in der Telekom-Industrie zum Einsatz kommen, müssen besonders widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse wie Hitze oder Kälte sein.
Partnerschaft mit AMD und IBM
Unabhängig von dem Marsch auf den Telekom-Sektor hat UnitedLinux
IBM und AMD als Technologiepartner gewinnen können. Die beiden
Unternehmen werden im UnitedLinux Technical Advisory Board vertreten
sein und erhalten das Recht, Verbesserungen vorzuschlagen.
AMD und IBM setzen auf UnitedLinux
