"Buffalo Spammer" erneut vor Gericht
Howard Carmack, auch als "Buffalo Spammer" bekannt, muss sich erneut vor Gericht verantworten:
Nachdem ein US-Bundegericht dem drittgrößten Provider des Landes, EarthLink, in einem Verfahren gegen Carmack erst letzte Woche 16,4 Mio. USD Schadenersatz zugesprochen hatte, wurde Carmack jetzt im Bundesstaat New York wegen Identitätsdiebstahl angeklagt.
Die Anklage wurde auf Grund der gleichen 825 Mio. Spam-Mails, die Carmack allein 2002 über EarthLink-Accounts abgeschickt haben soll, erhoben, nur dass die New Yorker Staatsanwaltschaft einen "Nebenaspekt" der Spam-Tätigkeit im Visier hat:
Um sich bei EarthLink anzumeldem, hat der Spammer falsche Identitäten und gestohlene Kreditkartennummern verwendet.
Spammer muss 16 Mio. USD Strafe zahlenBotschaft "an die anderen Spammer"
Der New Yorker Justizminister Eliot Spitzer erklärte, die New Yorker Rechtslage erlaube es, etwas gegen Identitätsdiebstahl zu unternehmen, der zu den am schnellsten wachsenden Kriminalitätsbereichen gehöre.
Gleichzeitig sende die Anklage aber auch eine Botschaft "an die anderen Spammer", die in New York nicht direkt wegen des Versands von unerwünschten Massen-Mails anklagt werden können.
