Dr. Google fragt nach dem Befinden
Umfrage soll Google-Gesundheitstools verbessern
Google hat am Mittwoch (Ortszeit) angekündigt, ein Experiment zum Suchverhalten kranker Menschen auf seinen Systemen durchführen zu wollen. Das Experiment ist auf die USA beschränkt. Google schreibt, die Firma wolle damit Werkzeuge wie "Flu Trends" verbessern, mit denen sie anhand bestimmter Suchabfragen nach Symptomen oder Medikamenten Grippewellen vorhersagen. Auch allgemeine Suchabfragen zu Gesundheitsthemen sollen auf Grundlage der Daten aus der Umfrage von Google in Zukunft besser beantwortet werden können.
Fragen zu Suchergebnissen
Das Experiment besteht aus Kästen mit kurzen Fragen, die zu den Ergebnissen eines kleinen Teils relevanter Suchabfragen wie "Kopfschmerzen" und "Ibuprofen" eingeblendet werden. Das System fragt dann beispielsweise nach, ob man nach Ibuprofen gesucht habe, weil man es selbst benötige oder eine Recherche für jemand anderen durchführe.
Google schreibt, die Daten auch eingeloggter Nutzer, die auf die Fragen antworteten, würden anonymisiert und nicht für Werbezwecke verwendet. Man speichere die aggregierten Daten gemeinsam mit den verwendeten Suchbegriffen. Es bestehe auch keine Verpflichtung dazu, auf die Fragen zu antworten, das System funktioniere im Opt-in-Verfahren. Das Experiment soll "einige Wochen lang" laufen. Google ist auch auf dem Markt der elektronischen Gesundheitsdatenverwaltung tätig und konkurriert dort unter anderem mit Microsoft.
