Philips komplett von Flaute erfasst

Q1 2009
14.04.2009

Niederländischer Elektronikkonzern mit Verlusten

Die Wirtschaftsflaute greift beim niederländischen Elektronikkonzern Philips weiter um sich. "Im ersten Quartal haben wir eine weitere signifikante Verschlechterung unserer Märkte gesehen", sagte Konzernchef Gerard Kleisterlee am Dienstag in Amsterdam. "Unsere Medizintechnik-Verkäufe sind jetzt auch betroffen."

Im ersten Quartal war der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 5,97 auf 5,08 Milliarden Euro gefallen. Unter dem Strich kam statt eines Gewinns von 294 ein Verlust von 57 Millionen Euro heraus.

Sparprogramm erweitert

Er erwarte keine merkliche Änderung der Lage im laufenden zweiten Quartal, sagte Kleisterlee. Die Nachfrage soll sich auf dem Niveau der ersten drei Monate bewegen. Um den Abschwung abzufedern, wird das Sparprogramm von 400 auf 500 Millionen Euro jährlich erweitert. Besonders in der Lichttechnik soll es zu weiteren Einschnitten kommen.

Belastend wirkten sich im ersten Quartal etwa der laufende Stellenabbau und niedrigere Zuflüsse aus dem Verkauf des Flachbildschirm-Gemeinschaftsunternehmens LG Display aus.

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(APA/dpa)