TA-Manager wollen Aktienoptionen verlängern
Rund 100 Manager der Telekom Austria [TA] sollen um Aktienoptionen in Millionenhöhe zittern, so das "Profil" in seiner jüngsten Ausgabe.
Die Optionen sind betragsmäßig nach jeweiligem Hierarchiegrad abgestuft, und können in Aktien umgetauscht werden, wenn der TA-Börsenkurs bis Februar 2004 11,7 Euro erreicht beziehungsweise diesen Wert übersteigt. Der Gesamtwert würde in diesem Fall über 9 Mio. Euro betragen.
Die Optionsverträge laufen jedoch im Februar 2004 gänzlich aus. Das Management will jetzt versuchen, eine Verlängerung der Optionsfrist bis Februar 2006 zu erwirken.
An das für solche Schritte zuständige Aufsichtsratspräsidium der TA sei man, wie es heißt, mit diesem Wunsch allerdings noch nicht herangetreten.
Seit dem TA-Börsengang im November 2000 war zwei Mal die Hoffnung aufgekeimt, dass die 11,7-Euro-Marke erreicht werden könne: Das erste Mal Ende 2001 als sich auf den Kapitalmärkten das Gerücht verdichtete, dass die TA bald zur Gänze verkauft werde. Das zweite Mal als der Aktienkurs gegen Ende des Vorjahrs im Zusammenhang mit den Übernahmegesprächen der Schweizer Telekomgesellschaft Swisscom wieder deutlich zu klettern begann.
Swisscom an TA nicht interessiert
