IBM rüstet Server mit Opteron-Chips aus
Der am Dienstag vorgestellte 64-Bit-Prozessor Opteron von AMD erhält breite Unterstützung aus der IT-Industrie.
Einige kleinere Server-Hersteller wie RackSaver haben bereits eigene Geräte angekündigt. Jetzt will auch IBM Server mit Opteron-Chips auf den Markt bringen.
Das stellt einen wichtigen Durchbruch für den Halbleiterproduzenten dar. Bisher hatte AMD kaum Erfolg auf dem lukrativen Servermarkt und wurde von den großen Herstellern auch nicht unterstützt.
64-Bit-Prozessor Opteron
Der "Opteron" ist ein 64-Bit-Chip. Im Gegensatz zu herkömmlichen
32-Bit-Prozessoren rauschen hier doppelt so viele Daten gleichzeitig
durch den Chip; Programme werden so schneller ausgeführt. Dafür
müssen sie allerdings erst optimiert werden - was also auch die
Anstrengung der Softwarehersteller fordert.
AMD liefert neue Chiparchitektur ausAuch Fujitsu Siemens und Sun prüfen
IBM wird voraussichtlich eine eigene Server-Familie mit AMDs Opteron-Chip neben der xSerie mit Intel-Prozessoren etablieren.
Neben IBM überprüft auch Fujitsu Siemens den neuen Prozessor, und Sun Microsystems will zumindest eine Version seines Betriebssystems Solaris für den Prozessor zur Verfügung stellen.
Bisher steht nur eine Version von SuSE Linux zur Verfügung, die das gesamte Potenzial des Prozessors ausschöpft. Daneben bringt jetzt das französische Softwarehause Mandrake eine für Opteron optimierte Linux-Distribution auf den Markt.
Via-Cipsatz K8T400M für den Opteron
In Taipeh hat inzwischen Via Technologies seinen Chipsatz
K8T400M, der speziell für den Opteron mit seinen
Hyper-Transport-Verbindungen entwickelt wurde, vorgestellt.
Via-Cipsatz K8T400M
