23.04.2003

VERSICHERUNG

Heimische Infineon-Jobs sollen sicher sein

Bei der Infineon Technology Austria AG ist ein Stellenabbau angeblich kein Thema. Das könne für Villach bzw. Österreich ausgeschlossen werden, hieß es am Dienstag seitens des Konzerns.

Österreich sei von Sparplänen des Konzerns nicht betroffen. Konzernchef Ulrich Schuhmacher hatte zuvor erklärt, nach einem überraschend hohen Quartalsverlust noch stärker sparen zu wollen, und einen weiteren Stellenabbau nicht ausgeschlossen.

Bei Infineon Österreich macht man darauf aufmerksam, dass der Geschäftsbereich Automobile ein Rekordergebnis eingefahren habe. Die Automobilelektronik mache 80 Prozent der Produktion in Villach aus, hieß es.

Umzug nicht ausgeschlossen

Nach dem überraschend hohen Quartalsverlust will Infineon noch stärker sparen.

Zu den Sparmöglichkeiten zählt für Infineon auch die - schon öfter kolportierte - Verlagerung des Konzernsitzes von München ins Ausland. In Deutschland habe sich die steuerliche Situation nicht generell verändert, sagte Schumacher.

Derzeit würden Standorte in Europa, Asien und den USA geprüft. Über die Verlagerung werde bei der Aufsichtsratssitzung am Montag diskutiert.