Weitere EMTS-Töchter in Konkurs
Nach dem Rückzug des insolventen Salzburger Handy-Dienstleisters EMTS aus den Niederlanden, Frankreich, der Schweiz und Monaco werden nun auch die EMTS-Töchter in Schweden, Norwegen und Estland liquidiert.
Die Konzernstrukturen sind bereits der neuen, konsolidierten Unternehmensgröße angepasst worden, EMTS strebt weiterhin in den nächsten Monaten eine strategische Partnerschaft und eine Kapitalerhöhung an.
Umsatzausfall durch Nokia-Kündigung
Nach der Vertragskündigung durch Nokia habe der Umsatzausfall,
der sich auf mehr als 60 Prozent des Gesamtumsatzes belaufen habe,
"kurzfristig nicht in dem Ausmaß ersetzt werden können, dass eine
erfolgreiche Fortführung gewährleistet gewesen wäre", begründete
EMTS die weiteren Konkurse.
Nokia kündigt EMTS-VertragBereinigungsprozess abgeschlossen
Der Bereinigungsprozess der Gruppenstruktur der EMTS Technologie AG stehe mit dem Konkurs aller Tochtergesellschaften in Norwegen [Tele Engineering AS, EMTS Laboratory AS, EMTS Center AS, Mobilfagmannen AS], in Schweden [EMTS Repair Center AB] und in Estland [EMTS Eesti OÜ] nun "vor dem Abschluss".
In Finnland hingegen sei der 51-prozentige EMTS-Anteil an der Tochtergesellschaft Oy Anglo Service AB mit Ende März 2003 an den 25-prozentigen Minderheitsgesellschafter Oy Anglo Nordic verkauft worden.
Das EMTS-Management sei nun "überzeugt, mit diesem Schritt jene Kernstruktur erzielt zu haben, mit der man in Zukunft weiter operieren kann".
Erwartungen
Bereits im 2. Quartal 2003 rechnet man mit einem positiven
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen [Ebitda] in den
Kernländern Deutschland, Spanien, Italien und Dänemark. Für das
Gesamtjahr 2003 wird ein Umsatz von rund 40 Mio. Euro erwartet.
EMTS Österreich meldet Konkurs an
