Sun verzichtet auf eigene Linux-Distro
Sun Microsystems will künftig darauf verzichten seine eigene maßgeschneiderte Linux-Version anzubieten. Stattdessen setzt man auf die Unterstützung einiger Standard-Linux-Distributionen.
"Ja, es ist ein Wechsel in unserer Strategie. Unsere Sun Linux Distro ist im Grunde Red Hat Linux mit ein paar kleinen Verbesserungen," erklärt John Loiacono, Chef der Betriebssystem-Abteilung von Sun.
"Unsere Kunden wollen aber keine verbesserte Standard-Linux-Version, deswegen hab ich mich dazu entschlossen, lieber zwei bis vier bekannte Linux-Distributionen zu unterstützen. Welche das genau sein werden, habe ich aber noch nicht endgültig entschieden."
Sun geht ins Server-BilligsegmentRed Hat, SuSE, UnitedLinux, Mandrake und Debian
Red Hat sei natürlich ein logischer Partner und auch mit SuSE sei man in Gesprächen, fügte Loiacono hinzu. Mandrake und Debian seien weitere Kandidaten.
Suns-Vizechef Jonathan Schwartz wurde schon etwas konkreter und verlautbarte, man wolle die Binaries von Red Hat Enterprise Linux Advanced Server und jene von UnitedLinux auf x86 Hardware zum Laufen bringen.
Alle Linux-Anwendungen sollen weiters ohne Modifikationen unter Solaris laufen.
