Sun geht ins Server-Billigsegment
Sun Microsystems will mit neuen und günstigeren Server-Modellen die Konkurrenz herausfordern und neue Kunden anwerben.
Sun-Chef Scott McNealy will heute Abend unter anderem neue Modelle der kleineren Sun-Server "Blade" vorstellen, mit denen Sun seine Rivalen IBM und Hewlett-Packard im unteren Marktsegment angreifen will.
Alternative zu herkömmlichen Unix-Servern
Die knappen Budgets der Unternehmen haben günstige Server mit
Linux- oder Microsofts Windows-Betriebssystem gegenüber Suns
herkömmlichen Unix-Servern besonders attraktiv gemacht, so die
Einschätzung von Analysten.
SunIntel und Linux
Bisher hatte sich Sun als einziges Unternehmen vorwiegend auf die Nutzung seines hauseigenen Betriebssystems Solaris beschränkt. Die neuen Angebote von Sun stellen eine Kombination von Solaris-Rechnern mit dem Sun-Chip UltraSparc, Solaris-Servern mit einem Intel-Prozessor und Linux-Boxen auf der Basis von Intel-Technologie dar.
Sie sollen kostengünstige Anreize für Unternehmen bieten und auch die ersten Rechenanlagen sein, die eine neue, einfacher zu installierende Software namens "N1" nutzen.
