Ankaufscheck vor Handy-Erwerb
Im August 2002 hat der australische Mobilfunk-Netzbetreiber Telstra eine neue Maßnahme gegen Handydiebe und unehrliche Finder gestartet.
Seither werden die als abhanden gekommen gemeldeten Mobiltelefone anhand ihrer eindeutigen Codierung [IMEI] gesperrt. Dadurch sind sie im Telstra-Netz nicht mehr verwendbar.
Um die Maßnahme effektiver zu gestalten, kooperieren bei der Datenbank mit den IMEI-Nummern alle australischen Netzbetreiber. Ende März wird der letzte Anbieter dem Programm beitreten.
IMEI steht für "International Mobile Equipment Identity" und ist eine eindeutige Kennzeichnung jedes Handys mit einer einmaligen Nummer. Selbst wenn die SIM-Karte ausgewechselt wurde kann das Netz das Endgerät eindeutig identifizieren.
IMEI-Blocking nun auch in UKPraktisch: Der Ankaufscheck
Derzeit werden 25.000 GSM-Mobiltelefone von Telstra blockiert. Durchschnittlich kommen 119 neue Meldungen pro Tag hinzu.
Zwölf Prozent der Datenbankeinträge wurden bisher wieder gelöscht, nachdem die Eigentümer ihr Gerät wiedergefunden hatten.
Will ein australischer User ein gebrauchtes Gerät kaufen, kann er entweder versuchen, damit ein Gespräch zu führen, oder eine kostenpflichtige Rufnummer anrufen, unter der er nach Bekanntgabe der 15-stelligen IMEI Auskunft über einen etwaigen Eintrag in der "schwarzen Liste" erhält.
Nur One blockiert IMEI-Code in Österreich
In Österreich betreibt nur One ein derartiges System, bei dem dem
Netzbetreiber als gestohlen oder abhanden gekommen gemeldete Handys
vom Netz blockiert werden.
IMEI-Blocking reduziert Handy-Diebstähle
