28.03.2003

COLUMBIA

Datenauswertung am Wochenende

Der in der vergangenen Woche gefundene Datenrecorder der abgestürzten Raumfähre "Columbia" hat bis zuletzt funktioniert und könnte wichtige Hinweise auf die Unglücksursache geben.

Wie die Raumfahrtbehörde NASA mitteilte, wurden die Daten in dem Recorder bis 15.00 Uhr MEZ am 1. Februar gespeichert. 18 Sekunden danach reiße das Band ab.

Die Daten wurden inzwischen kopiert und sollen am Wochenende ausgewertet werden. Experten erwarten, dass die genaue Auswertung der Daten des Recorders, der einer Black Box eines Flugzeuges entspricht, länger dauern könnte.

Fehlersuche

Nach den Worten von NASA-Chef Sean O'Keefe war vermutlich eine Kombination mehrerer Faktoren für die Explosion der "Columbia" verantwortlich.

Hardware-Probleme, Fehler bei Prozessen in der Flugphase und fehlerhafte Einschätzungen könnten derartige Faktoren sein, sagte er vor NASA-Spezialisten, ohne nähere Einzelheiten zu nennen.