Polizei macht Kriminelle mit SMS fertig
Die chinesische Polizei will Fälschern via Handy ihre Geschäfte vermiesen.
Mit unaufhörlich gesendeten Kurznachrichten sollen die Gauner, die ihre Geschäfte für gewöhnlich über das Handy abwickeln, in den Wahnsinn getrieben werden.
Die Kampagne in der östlichen Stadt Hangzhou richte sich gegen Kriminelle, die in öffentlich ausgehängten Kleinanzeigen für gefälschte Personalausweise oder akademische Diplome werben und dabei ihre Handy-Nummer angeben.
Werbemüll kommt immer öfter per SMS
Die Mobilfunkbetreiber versuchen es nach eigenen Angaben zwar zu
unterbinden, doch immer häufiger erhalten auch österreichische
Handybesitzer unerwünschte Werbenachrichten per SMS.
Spam per SMSAlle 20 Sekunden trudelt neue SMS ein
Die Ermittler schickten im Abstand von 20 Sekunden folgende Nachricht an die Mobiltelefone: "Sie haben das Gesetz durch illegale Werbeanzeigen gebrochen. Sie müssen diese Aktivität unverzüglich beenden. Begeben Sie sich zu Ihrer Bestrafung zum Verwaltungsbüro von Hangzhou."
Die High-Tech-Kampagne soll angeblich erfolgreich angelaufen sein. Doch ob und wie viele reuige Sünder sich bisher freiwillig stellten, ist nicht bekannt.
