21.03.2003

AUSBLICK

Bildquelle: fuZo

Intel baut an erstem Roboter

Künftig könnten Intel-Chips nicht mehr nur in PCs zu finden sein, sondern auch in Robotern, Wohnungseinrichtung und sogar in der freien Natur.

Der weltweit größte Halbleiter-Hersteller öffnete erstmals seine Labors und zeigte einige der geplanten Projekte.

Gezeigt wurde etwa ein kleiner, etwa geldbörsengroßer Roboter, der die Farbe von Objekten erkennen kann. Bei der Demonstration jagte er einen roten Teddybär quer durch den Raum.

Intel arbeitet bei diesem Projekt gemeinsam mit der Carnegie Mellon University an einer Hardware- und Software-Plattform für Roboter, die künftig als Standard dienen soll.

Intelligentes Zuhause für Senioren

In einem nachgebauten Wohnzimmer wurden mögliche Technologien zur Überwachung von Senioren gezeigt, die sich ohne Hilfe nicht mehr zurecht finden.

Dafür wurden Videokameras, Bewegungsmelder und kleine Sensoren in Sessel, Haushaltsgeräte und Vorhänge eingebaut, die jede Bewegung des Bewohners, der mit RFI-Tags [Radio Frequency Identification] an den Schuhen und Infrarotsensoren an der Kleidung ausgestattet wurde, verfolgen und aufzeichnen können.

Das System soll schon Anfang des nächsten Jahres in zwei Ddutzend Haushalten in den USA und Japan getestet werden.

Drahtlose Sensoren immer und überall

Das Herzstück vieler Forschungsprojekte sind die so genannten "Motes" - Sensoren, die eine kleine Recheneinheit, ein wenig Speicherplatz und RF-Technologie enthalten, um Daten zu erfassen und weiterzuleiten.

Bei einem Versuch wurde ein kleines Weingut mit 16 dieser Sensoren ausgestattet. Sie sollen die genauen Klimabedingungen vermessen, um eine Vorbeugung gegen Frost, Pilze etc. zu ermöglichen. Die RF-Technolgie soll die Kosten für drahtlose Verbindungen reduzieren, sodass sie in jeden Chip integriert werden kann.

Sensoren in Geschirrspülern und Waschmaschinen sollen schon frühzeitig vor möglichen Ausfällen warnen und notwendige Reparaturen ankündigen.