Notebook-Diebstahlschutz per SMS
Intel und Ericsson kooperieren beim Schutz für HSPA-Notebooks
Mobile Breitbandmodule von Ericsson und Intels Prozessoren sollen künftig die Schäden bei Verlust oder Diebstahl eines HSPA-Notebooks minimieren, hieß es in einer Aussendung von Ericsson am Donnerstag. Die mit der neuen Technologie ausgestatteten Geräte sollen ab der zweiten Jahreshälfte 2009 im Handel erhältlich sein.
Zum Schutz der Mobilcomputer soll ein netzbasiertes Service zum Einsatz kommen. Über dieses ließen sich SMS-Benachrichtigungen direkt an das HSPA-Modul im Gerät senden. Das Breitbandmodul leite diese Information an die Anti-Diebstahlsfunktion auf der Intel-Prozessorplattform im jeweiligen Notebook weiter.
Deaktivierung der Sperre
Pressemeldung von Ericsson:
Diese Funktion werde anschließend aktiv und könne unter anderem die komplette Sperrung des Rechners auslösen, so dass dieser nicht mehr hochgefahren werden könne. Wird das Notebook später wieder gefunden, lassen sich die Daten mittels einer weiteren Nachricht wieder zugänglich machen.
Die Diebstahlsicherung könne auch so konfiguriert werden, dass die Sperrung nach mehreren gescheiterten Log-in-Versuchen erfolge, so Ericsson. Eine andere Option sei auch die Sperrung des Geräts, wenn ein Zeitschaltprogramm registriere, dass die Verbindung zu einem zentralen Server nicht im festgelegten Zeitplan erfolgte.
Nutzung von GPS-Technologie
Die Lösung lasse sich auch in Verbindung mit Sicherheitssoftware von Drittanbietern verwenden, wobei sich beispielsweise erforderliche Entschlüsselungscodes auf dem Rechner löschen ließen.
Zudem könne auch die GPS-Technologie der HSPA-Breitbandmodule genutzt werden. Hierbei werden die Positionsdaten von Notebooks an einen zentralen Server gesendet, womit sich beispielsweise feststellen ließe, ob sich ein Notebook aus einem zuvor festgelegten Bereich herausbewege.
