Apple rudert bei Video-Kopierschutz zurück

MINI DISPLAYPORT
26.11.2008

Der Computerhersteller Apple hat verärgerten Nutzern mit einem Software-Update für die neuen MacBooks wieder mehr Rechte beim Abspielen von Videos erteilt.

Apple hat mit einem Software-Update auf Video-Kopierschutzprobleme mit seinen neuen MacBooks reagiert. Ein Quicktime-Update (7.5.7) für die mit dem Mini DisplayPort ausgerüsteten Notebooks erlaubt das Abspielen von iTunes-Filmen in normaler Auflösung wieder über alle externen Monitore und Projektoren, wie das Mac-Blog MacRumors.com berichtet.

Websites wie Macrumors.com haben sich voll und ganz der Berichterstattung über Apple-Produkte und -Strategien verschrieben.

MacRumors zum Quicktime-Update

Letzte Woche war bekanntgeworden, dass über iTunes gekaufte oder gemietete Filme extern nur noch über Geräte abgespielt werden können, die die Verschlüsselung HDCP unterstützen.

Dieser Kopierschutz wird auch von Apples Cinema-Displays älterer Generationen nicht erkannt. Mit dem Quicktime-Update wird die Verschlüsselung aber nur noch für HD-Content (High Definition) verlangt, der von Apple derzeit sowieso nur über Apple TV vertrieben wird.

Das Abspielen herkömmlicher Filme im SD-Format (Standard Definition) sollte damit nach dem Update wieder ungehindert auch mit älteren externen Monitoren und Projektoren möglich sein. Im österreichischen iTunes Store werden bis heute noch keine Filme und Serien angeboten, das Problem betraf vor allem Nutzer in den USA.

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