Positive Bilanz für Laptop-Projekt
Ein Projekt des US-Bundesstaates Maine, bei dem vergangenen Herbst jeder Schüler der dritten Klasse Unterstufe einen eigenen Laptop bekommen hatte, hat bei der jetzigen Bilanz durchwegs positiv abgeschnitten.
Die geleasten Laptops hätten nicht nur die Lernfreude der Schülerinnen und Schüler gesteigert und die Unterrichtsmethoden revolutioniert, sondern auch die disziplinären Probleme an den Schulen verringert.
Der kleine Bundesstaat im Nordosten wollte damit einen 50-Mio.-USD-Budgetüberschuss sinnvoll nützen und gleichzeitig die Bildungssituation verbessern.
Laptops ab drei Jahren
In einem anderen US-Projekt bekommen bereits Vorschulkinder ihre
eigenen Laptops. Von Beginn an soll jedes der Kinder [ab drei
Jahren] einen Laptop erhalten, der kabellos mit dem Internet
verbunden ist.
Jedem Dreijährigen sein LaptopWiderstand anfangs groß
Zunächst war der Widerstand seitens der Bürger gegen den bereits im Jahr 2000 vorgeschlagenen Plan groß gewesen. Die Eltern hatten mehr Geld für Schulgebäude statt für die Laptop-Ausstattung gefordert.
Viele fürchteten auch Beschädigungen und hohe Verlustraten. Doch die Erfahrungen hätten gezeigt, dass nur sehr wenige der Apple-iBooks beschädigt oder verloren gegangen seien.
Mit dem Projekt will Maine mittelfristig seine im US-Vergleich niedrige Quote von Doktorats-Abschlüssen heben. Auch Kinder aus Familien, die sich keinen Computer leisten können, sollten Kompetenz im Umgang mit PC und Internet erwerben.
Das Leasing der Laptops und die notwendige technische Ausstattung habe pro Schüler rund 300 USD gekostet. Auch Computerfirmen hätten mit Zuwendungen die Kosten verringert.
Derzeit noch Probebetrieb
Nach zwei Jahren sollen die Schüler "ihre" Laptops wieder zurückgeben. Derzeit hofft Maine noch auf Spender, um das Projekt zu einer dauerhaften Einrichtung auch für die nächsten Jahrgänge zu machen.
