UCP glaubt an "rasantes" MMS-Wachstum
Österreichs Handynutzer versenden derzeit täglich acht Mio. SMS und 15.000 MMS-Nachrichten [Multimedia Messaging Services], schätzt der österreichische Telekom-Software-Entwickler UCP [Universal Communication Plattform].
Der SMS-Nachfolger MMS, der das Versenden von Text, Fotos, Tönen und Videos ermöglicht, weise derzeit monatliche Zuwachsraten von rund zehn Prozent auf, meinte UCP-Sprecher Thomas Reiter zur APA.
MMS beginne gerade, "sich rasant weiterzuentwickeln", zumal im Weihnachtsgeschäft 2002 bereits einige MMS-Handys verkauft worden seien und zunehmend "Content-Dienste aus dem Boden sprießen" würden, so Reiter.
UCP bietet auf seiner SMS-Internet-Plattform "uboot.com" ab sofort 100 verschiedene MMS-Vorlagen gegen Gebühr zum Herunterladen an. Weiters könnten User ihre eigenen Digitalfotos in das Netz laden und als MMS-Vorlage per WAP aufs Handy senden, hieß es. Danach könnten die Fotos - kombiniert mit Text und Sound - als MMS weiterversendet werden.
UCP strebt schwarze Zahlen an"Schön langsam verstanden"
MMS werde "schön langsam verstanden", aber wie jede Technologie brauche auch MMS seine Zeit, sich auf dem Markt durchzusetzen. Auch bei SMS habe es mehrere Jahre gedauert, bis das Service ein Erfolg geworden sei.
MMS ist in Österreich seit Juni 2002 verfügbar. Der große Erfolg von MMS blieb bisher aber unter anderem deshalb aus, weil das Versenden von MMS-Nachrichten in verschiedene Handynetze bis heute teilweise nicht möglich ist.
