Neue Details zu Datendiebstahl
Im Fall des Kreditkartendiebstahls in den USA sind nun neue Details bekannt geworden.
Der Datendiebstahl passierte bei der Firma Data Processors International, die Kreditkartenabrechnungen für Katalogversandhäuser, TV-Shops und andere Direktvermarkter abwickelt.
Neuesten Erkenntnissen zufolge passierte der Einbruch von außerhalb, nähere Informationen dazu, wann genau er nun passiert ist und wie viele Kreditkartenkonten wirklich betroffen sind, wollte der Sprecher der Firma allerdings nicht geben.
Nach Angaben der Kreditkartenfirmen sind bis zu acht Millionen Konten der Kreditkartenfirmen Mastercard, Visa, American Express und Discover betroffen. Experten sprechen vom größten Diebstahl bis dato.
Datendiebstahl weitet sich ausZeitliche Verzögerung bei Bekanntgabe
Als der Einbruch entdeckt wurde, seien sofort alle Kreditkartenfirmen und zuständige Behörden informiert worden, sagte Data Processors.
Die Firmen ihrerseits dürften bei der Weitergabe der Information allerdings ein wenig gezögert haben.
Mastercard erklärte, über den Vorfall bereits in der ersten Februarwoche informiert worden zu sein. Ein Finanzinstitut hat nach der Informierung durch Mastercard letzte Woche am Freitag 8.800 Karten gesperrt.
Bis jetzt haben die Kreditkartenfirmen nach eigenen Angaben noch keine widerrechtlichen Aktivitäten auf den Konten bemerkt. Im Falle des Falles sind die Karteninhaber aber durch Policys der Kreditkartenunternehmen vor finanziellen Schäden abgesichert.
FBI und Geheimdienst ermitteln
Data Processors hat auch das FBI und den Geheimdienst zur Klärung
des Falles eingeschalten.
Data Processors International
