Roadmaps für UMTS-Handys
Nokia will im laufenden Halbjahr in Europa UMTS-fähige Mobiltelefone auf den Markt bringen: "Die ersten Nokia-Handys vom Typ 6650 werden voraussichtlich in der ersten Hälfte 2003 ausgeliefert", kündigte das finnische Unternehmen auf der 3GSM in Cannes an.
Nokia habe an Mobilfunkbetreiber und Telekom-Zulieferer bereits 10.000 derartige Handys der dritten Generation ausgeliefert, teilte das Unternehmen weiter mit.
World Congress startet in Cannes"Passiert nicht so schnell"
Der nach Nokia weltweit zweitgrößte Handyhersteller Motorola meint unterdessen, die dritte Mobilfunkgeneration UMTS werde heuer zwar "Realität", laufe aber erst langsam an: "UMTS passiert nicht so schnell, wie alle erwartet haben", sagte Tom Lynch, Vizepräsident bei Motorola. Dennoch: "Es passiert", betonte Lynch.
Motorola hat als weltweit erstes Unternehmen bereits im Vorjahr ein UMTS-Handy präsentiert. Bis Jahresende soll es von Motorola drei UMTS-Modelle geben.
Chancen sieht Motorola dabei nicht nur in UMTS, sondern auch in der Vorstufe EDGE [Enhanced Data Rate for GSM Evolution]. EDGE sei für alle interessant, die keine UMTS-Lizenz hätten oder vor technischen Hürden stünden und trotzdem UMTS-ähnliche Dienste anbieten wollen.
Motorola wird sein erstes EDGE-Handy im vierten Quartal in den USA auf den Markt bringen. In Europa soll das Gerät dann ab dem zweiten Quartal 2004 erhältlich sein.
Teure Handys zum UMTS-StartBetreiber geben das Tempo vor
Das erste UMTS-Handy von Sony-Ericsson soll in etwa so viel kosten wie das derzeit teuerste GSM-Modell im Portfolio.
"Die neuen Geräte werden aber nicht am 1. Juli in den Regalen stehen", betonte Sony-Ericsson-Vizepräsident Jan Wareby.
Stattdessen setzt das Unternehmen auf Kooperationen mit den Netzbetreibern und will die Geräte im Zuge der UMTS-Starts der Betreiber einführen.
Erstes UMTS-Handy von Sony-Ericsson
