World Congress startet in Cannes
Heute startet im französischen Cannes der "3GSM World Congress 2003", einer der wichtigsten Termine im Kalender der GSM-Mobilbranche, der noch bis zum 21. Februar auch wichtigster Termin bleiben wird.
Wie in jedem Jahr, so finden sich auch in diesen Tagen hochrangige Vertreter der Branche an der Riviera ein, um sich über ihre praktischen und wirtschaftlichen Erfahrungen mit bereits bestehenden Technologien wie GPRS und i-mode und den Testläufen von UMTS auszutauschen.
Die Messe ist aber auch für Besucher geöffnet, die sich dort über technische Entwicklungen informieren möchten.
Auf dem nicht eben kleinen Programm stehen Präsentationen von 55 Netzbetreibern aus 32 Ländern, insgesamt sind 156 internationale Vortragende angesagt.
Das VortragsprogrammNeueste Entwicklungen
Der Kongress ist zudem Anlass, die neuesten Entwicklungen auf dem
Hardware- und Content-Markt zu präsentieren.
Kamerahandy für alle Kontinente600 Stände
In vier Hallen und an über 600 Ständen werden die Aussteller die neuesten Entwicklungen vorführen. In einer eigenen Halle können sich die Besucher entspannen und in der Gaming-Zone sowohl Konsolenspiele als auch die neuesten mobilen Spiele ausprobieren.
Die Hauptthemen des Kongresses betreffen unter anderem die Markteinführung von MMS, Erfahrungsaustausch über den Launch von 3G [UMTS] in Asien, WLAN, Mobile Gaming und den User an sich.
Nicht nur die Technologien, auch die Inhalte, die damit verbreitet werden können, sollen Thema sein, vor allem aber: wie mit Content Geld verdient werden kann.
Intels Angriff auf den Mobilmarkt
Intel will in Cannes seinen neuen Handychip "PXA800F" [Codename:
Manitoba] vorstellen. Mit dem hochintegrierten Chip will der Konzern
gegen Platzhirsch Texas Instruments antreten.
Intel stellt Mobilfunkchip vorStetes Wachstum prognostiziert
Die Marktforscher von IDC [International Data Corporation] prognostizieren dem Handymarkt ab heuer bis zum Jahr 2006 ein jährliches Wachstum von 9,5 Prozent.
Der finnische Handyhersteller Nokia rechnet bis zum Ende des Jahrzehnts gar mit einer Verdoppelung der weltweit genutzten Mobiltelefone. Ein Anstieg von derzeit einer Milliarde Handys auf zwei Milliarden Geräte sei im Bereich des Möglichen, so Nokia-Chef Jorma Ollila.
Inhalte dringend gesucht
Laut Marktforscher Gartner sind letztes Jahr neue Handys allein
wegen der Farb-Displays und der mehrstimmigen Klingeltöne gekauft
worden. Allerdings müssten bald auch Applikationen folgen, die diese
neuen Leistungsmerkmale auch tatsächlich ausnutzten.
Handymarkt kann deutlich zulegen
