02.02.2003

ONLINE MEDIEN

Bildquelle: AP/ ORF.at

Die Spuren der Columbia im Netz

Wie allen Medien-Großereignisse der letzten Zeit haben auch die Bilder der verglühenden Columbia ein großes Echo im Netz ausgelöst.

Neben den Hypothesen in den etablierten Medien - siehe Presseschau weiter unten - kursieren wieder Verschwörungstheorien und die gleichfalls üblichen mehr oder weniger dummen Witze.

Manche davon schaffen es ziemlich weit.

"Kurz nach der "Columbia"-Katastrophe haben Unbekannte Wrackteile der Raumfähre auf der Internet-Auktionsseite Ebay zum Kauf angeboten", hatte die dpa berichtet.

Ein angebliches Columbia-Teil

Ebay habe die entsprechenden Offerte sofort wieder von seinen Seiten entfernt, hieß es seitens der dpa.

Falls die Herkunft der Offerte festgestellt werde, sollte die Polizei eingeschaltet werden.

Das wird nicht nötig sein, denn die entfernte Webpage war in der eBay-Kategorie "really weird stuff" gelistet.

Umgeben war sie von Angeboten wie Plastik-Totenköpfen und unechten Marihuanapflanzen aus Seidenstoff. Das dargestellte Teil, das angeblich von der Columbia stammt, ist eine Spritzdüse einer bekannten Gartengeräte-Firma, wobei als Fundort "Leverkusen, Germany" angegeben wird.

Observer, Time, WSJ, Drudge

In der Gerüchteschmiede von Matt Drudge favorisiert man die These des britischen "Observer", dass die NASA Warnungen vor Gefahren einfach ingnoriert habe.

Das Space Shuttle müsse unwiderruflich eingemottet werden, fordert Time Magazine im Titel. Es sei teuer, unmodern, unpraktisch und, wie gesehen, tödlich.