Die Technik der Raumfähre Columbia
Beim Landeanflug auf Florida ist um 15.16 Uhr die Raumfähre Colubia offenbar in mehrere Teile zerborsten und hat den sieben Astronauten das Leben gekostet -
ORF.atberichtet.
Die Raumfähre Columbia war das erste Space Shuttle, das ins Weltall flog. Das Shuttle hob am 12. April 1981 zum ersten Mal von Cap Canaveral in Florida ab und läutete eine neue Ära in der Raumfahrt ein.
Shuttle 28 Mal verwendet
Mit dem Launch des Shuttles wurde erstmals Technik ins All
geschickt und wiederverwendet. Bisherige Trägerraketen verglühten
beim Wiedereintritt in die Atmosphäre.
Mehr über das Shuttle [Link überlastet]Technik generalüberholt
Die Mission STS-107 wurde mehr als zwei Jahre lang vorbereitet.
Vor dem Flug ist das 20 Jahre alte Shuttle mit neuester Technik
ausgestattet worden - insgesamt 100 Modifikationen sind in die Fähre
eingeflossen. Eine rigoroses Energiesparprogramm, ein Austausch
alter elektrischer Verbindungen, ein benutzerfreundliches Interface
und neun Farb-Flachbildschirme, die einen Blick nach draussen
ermöglichen sind nur einige der Umbauten.
Die Experimente an BordInternet an Bord
Während der Mission wurde die Möglichkeit ausgetestet, das Shuttle in einen Internetknotenpunkt umzuwandeln. Dafür wurden Standard-Internetprotokolle und Linux-Systeme eingesetzt.
Im Zuge des OMNI-Projektes sollten Daten aus Geräten im Weltraum mühelos via Webbrowser abgerufen werden können.
NASA-Spaceshuttle mit Internet verbundenWasseraufbereitung
Als eines der revolutionärsten Experimente gilt die erste Vollimplementierung eines Systems, das Urin und andere Flüssigkeiten sammelt und in Trinkwasser umwandelt. Es soll im Jahr 2.200 Liter Wasser produzieren können und ist damit unabdingbar für künftige Missionen auf den Mars oder andere langanhaltenden Aufenthalte im All.
Die Destillierung des Wassers erfolgt nicht durch Erhitzung, sondern durch die Erzeugung eines Vakuums. Dadurch beginnt Wasser bereits bei Temperaturen um die 33 Grad zu verdampfen.
