29.01.2003

KARTELL

Bildquelle: fuZo

DT droht neues Ungemach aus Brüssel

Der Deutschen Telekom [DT] droht neues Ungemach aus Brüssel. Die EU-Kommission bestätigte, sie gehe Beschwerden nach, wonach der Bonner Konzern von Konkurrenten überhöhte Preise für die Nutzung seiner DSL-Breitbanddienste verlange.

Ob die Behörde dazu ein formelles Prüfverfahren eröffnen wird, sei noch offen, sagte der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti.

Vorrang für Ortsnetz-Verfahren

Der Abschluss des Ortsnetz-Verfahrens habe zunächst Vorrang, bevor in der Frage der DSL-Entgelte entschieden werde, sagte der Monti-Sprecher weiter.

Nach Angaben der "Financial Times Deutschland" monierte der Kölner DSL-Anbieter QSC in Brüssel, Konkurrenten der DT müssten für den Zugang zum Breitbanddienst des Konzerns mehr bezahlen als Privatkunden.

Das schränke den Wettbewerb um Privatkunden zu Lasten der DT-Konkurrenten ein.