Gericht verurteilt US-Firma wegen Spam
Ein New Yorker Gericht hat nun entschieden, dass das Unternehmen MonsterHut keine Spam-Mails mehr verschicken darf.
Das Unternehmen wurde im Mai 2001 vom New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer wegen Versands von mehreren Millionen Werbemails verklagt.
"Die New Yorker werden mit unaufgeforderten Werbemails geradezu überflutet", kommentierte Spitzer die Entscheidung. "Dieses Urteil ist ein weiterer Sieg in der anhaltenden Schlacht gegen Online-Betrügereien und wird den Konsumenten helfen, ihre Mailboxen wieder etwas mehr unter Kontrolle zu bekommen."
Sieben Mio. USD Schadenersatz wegen einer Mrd. Spam-Mails
Erst Mitte Dezember hat AOL von einem US-Gericht knapp sieben
Millionen USD Schadenersatz von dem Versender von einer Milliarde
unerwünschter E-Mails zugesprochen bekommen. Es handelte sich dabei
um die größte Summe, die dem Unternehmen je in einem Spam-Prozess
zugesprochen wurde.
AOL bekommt Schadenersatz wegen SpamBeschwerden von 750.000 Spam-Opfern
Das Unternehmen hatte seit 2001 500 Millionen Werbemails versandt, über 750.000 Spam-Opfer hatten sich beschwert und vergeblich versucht, sich aus dem Verteiler entfernen zu lassen.
MonsterHut gelangte über Drittfirmen an die Adressen und verteidigte sich im Prozess mit dem Argument, man habe angenommen, diese Drittfirmen hätten das Einverständnis der Nutzer bereits eingeholt.
Anfang Februar soll über etwaige Entschädigungszahlungen für die Spam-Opfer verhandelt werden.
