19.12.2002

KONZEPT

Bildquelle: PhotoDisc

ISPA fordert staatliche ADSL-Förderung

Die Forderung der Telekom Austria [TA] nach Staatszuschüssen oder steuerlichen Begünstigungen für den weiteren Ausbau von Breitband-Internet wurde heute vom Verband der Internet-Service-Provider Österreichs [ISPA] unterstützt.

Breitbandzugänge zu günstigen Preisen für alle Haushalte stellten sicher, dass Österreichs Wirtschaft wieder an Fahrt gewinnen könne, sagte Kurt Einzinger, Generalsekretär der ISPA. Gleichzeitig müsse aber sichergestellt sein, dass diese Infrastruktur allen Diensteanbietern zu gleichen Konditionen zur Verfügung stehe.

Nochzustand Spitzenfeld

Mit einer "Penetrationsrate" von zwölf Prozent [sieben Prozent Kabelmodem fünf ADSL] und mehr als einem Drittel aller Klein- und Mittelbetriebe mit Breitbandzugang liege Österreich im europäischen Spitzenfeld: knapp hinter Dänemark [13,5 Prozent und der Schweiz 12,5 Prozent]; Schweden führt mit 19 Prozent Verbreitung das Euopa-Ranking an.

Was Österreichs gute Position betrifft, so hält man diese nicht nur seitens der Telekom für einen Nochzustand.

In den profitablen Bereichen mit guter Infrastruktur [Städte] wird ADSL bereits angeboten. Breitband zu Marktpreisen flächendeckend aufs Land zu bringen rechnet sich aber derzeit nicht. Das sagen auch die schärfsten Konkurrenten der Telekom im Bereich Breitband zu diesem Thema.