28.11.2002

DBIEDERMEIER

Bildquelle: dvision

Premiere für Tattoo-Roboter "Kurt"

Beim Festival "digitalBIEDERMEIER" wird am Donnerstag erstmals Tattoo-Roboter "Kurt" der Öffentlichkeit vorgestellt und soll auch eingesetzt werden.

Der Wiener Künstler Nikolaus Passath setzt mit "Kurt" nach eigenen Angaben "die Technologiesierung konsequent fort". Mit Hilfe von Small Basic programmierte er auf Palm 0S 3.5 das "Gehirn" der Maschine.

Kurt sticht nämlich nicht einfach vorgegebene Sujets in die Haut mutiger Probanden, sondern entwirft die Motive "eigenständig".

Erinnerung

Der Roboter selbst besteht aus einem nadelbestückten Arm und einem Palm 3XE, der das Gerät steuert.

Für Nikolaus Passath verkörpert Kurt "die Begegnung zwischen Mensch und Maschine", wobei die Tätowierung als unvergängliches Souvenir am Menschen haften bleibt.

Gegenwärtig kann man allerdings noch nicht davon sprechen, dass Kurt wirklich ausgereift wäre. Nach einem Jahr Entwicklungszeit verliefen erste Tests aber zumindestens "zufrieden stellend", so Passath.