Premiere für Tattoo-Roboter "Kurt"
Beim Festival "digitalBIEDERMEIER" wird am Donnerstag erstmals Tattoo-Roboter "Kurt" der Öffentlichkeit vorgestellt und soll auch eingesetzt werden.
Der Wiener Künstler Nikolaus Passath setzt mit "Kurt" nach eigenen Angaben "die Technologiesierung konsequent fort". Mit Hilfe von Small Basic programmierte er auf Palm 0S 3.5 das "Gehirn" der Maschine.
Kurt sticht nämlich nicht einfach vorgegebene Sujets in die Haut mutiger Probanden, sondern entwirft die Motive "eigenständig".
Der Tätowierungsroboter wird am Donnerstag um 22.00 Uhr im Wiener WUK von Passath präsentiert und ausprobiert. Im Anschluss gibt es bei freiem Eintritt eine Party im [d]-Club, beschallt von Down Jones.
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Der Roboter selbst besteht aus einem nadelbestückten Arm und einem Palm 3XE, der das Gerät steuert.
Für Nikolaus Passath verkörpert Kurt "die Begegnung zwischen Mensch und Maschine", wobei die Tätowierung als unvergängliches Souvenir am Menschen haften bleibt.
Gegenwärtig kann man allerdings noch nicht davon sprechen, dass Kurt wirklich ausgereift wäre. Nach einem Jahr Entwicklungszeit verliefen erste Tests aber zumindestens "zufrieden stellend", so Passath.
"digitalBIEDERMEIER" der Wiener Initiative [d]vision findet mit Symposion, Filmreihe und Partys noch bis zum 1. Dezember im Wiener WUK statt.
Zwischen Gemütlichkeit und Paranoia
