Ein Jahr Gefängnis für Werbe-SMS
Unerwünschte SMS-Werbebotschaften können ihre Absender in Südafrika bis zu ein Jahr hinter Gitter bringen. Obwohl die Gesetzeslage nicht neu ist, ist sie nach einer Studie der Organisation Trust Online nur 4,5 Prozent aller Unternehmen des Landes bekannt.
"Wir erhalten täglich Beschwerden von Verbrauchern, deren Handys überschwemmt werden mit SMS von Unternehmen, von denen sie nie gehört haben. Wann immer wir diese Firmen kontaktieren, gibt es dort große Überraschung, dass diese Art von Marketing illegal ist", zitiert die südafrikanischen Zeitung "Beeld" Anwalt Reinhardt Buys aus Kapstadt.
Artikel 45 des Gesetzes über elektronische Kommunikation stelle die Direktwerbung via SMS ohne vorherige Genehmigung des Handybesitzers unter Strafe.
Auch in Österreich mehren sich die Beschwerden über unerwünschte SMS-Werbungen. Hans G. Zeger, Obmann der ARGE Daten: "Seit die Mobil-Anbieter in der verzweifelten Suche nach neuen Absatzmärkten SMS und 'local based services¿ propagieren, war es nur eine Frage der Zeit, bis findige Köpfe diese Dienste auch für schlichtes Abzocken missbrauchen."
Spam per SMS
