Verbesserte Cluster-Technologie von Sun
Rechtzeitig zur Supercomputing-Konferenz in Baltimore will Sun Microsystems seine Präsenz im Supercomputing-Bereich verstärken.
Der Serverspezialist stellt dazu seine Fire-Link-Technologie vor, mit der sich mehrere High-End-Server zu einem Hochleistungs-Cluster verbinden lassen. Insgesamt können so bis zu acht Systeme mit 144 bis 800 Prozessoren zusammengeschlossen werden.
Das Unternehmen plant auf der Basis des Sun Fire Link in Zukunft Supercomputing-Cluster anzubieten. Diese "Galaxy-Class"-Installationen sollen vor allem Kunden im Forschungs- und Entwicklungsbereich sowie bei Regierungsstellen ansprechen.
Supercomputing-Messe4,8 GB pro Sekunde
Nach Angaben von Sun unterstützt die Fire-Link-Technologie einen Datendurchsatz von 4,8 GB pro Sekunde und soll Rechenleistungen von mehr als einem Teraflop ermöglichen.
Die Verzögerung bei der Übertragung zwischen den Servern soll unter vier Microsekunden betragen. Bis zu vier dieser Links können parallel betrieben werden.
Die Technologie arbeitet mit den drei leistungsfähigsten Servern von Sun, dem Sun Fire 6800, dem Sun Fire 12K und Sun Fire 15K.
Top-500-Supercomputer
Zwar hat sich die Anzahl der Sun-Systeme unter den
Top-500-Supercomputern in den letzten sechs Monaten auf 88 Systeme
verdoppelt, trotzdem liegt das Unternehmen immer noch weit hinter
seinen großen Konkurrenten HP und IBM.
HP überrundet IBM bei Supercomputern
