HP überrundet IBM bei Supercomputern
Zur Supercomputer-Konferenz in Baltimore hat das Team von Top500.org seine jüngste Rangliste der Supercomputer veröffentlicht.
Weiterhin ungeschlagen an der Spitze ist der Earth Simulator von NEC mit einer nominalen Rechenleistung von 35,6 Teraflops. Er wird für Berechnungen von Klimaveränderungen und Erdbeben eingesetzt.
Dahinter haben sich zwei identische Asci Q-Systeme von HP geschoben, die am Los Alamos National Laboratory zur Simulation von Atomwaffentests installiert sind und eine Rechenleistung von 7,73 Teraflops erreichen.
Von den 500 genannten Systeme sind immerhin 93 Linux-Cluster. Davon verfügen 55 über Intel-Prozessoren und acht erhielten ihre Prozessoren von AMD. Erstmals scheinen auch zwei Cluster mit Xeon-Prozessoren unter den Top 10 auf.
Das RankingSchrödinger I auf Platz 370
Bei den Herstellern überholte HP nach dem Merger mit Compaq mit 137 installierten Systemen seinen Konkurrenten IBM mit 131 Systemen. Allerdings führt IBM weiterhin bei der Gesamtleistung seiner Systeme.
Von den Top 10-Rechnern sind sieben in den USA und jeweils ein Supercomputer in Japan, Frankreich und Großbritannien installiert.
51 Prozent der Gesamtrechenleistung entfallen auf die USA, gefolgt von Japan mit 20 Prozent und Deutschland mit neun Prozent. Großbritannien liegt auf Platz vier mit acht Prozent.
Österreich ist mit einem Supercomputer in der Liste vertreten, der Schroedinger I belegt immerhin Platz 370.
