14.11.2002

WAHL 2002

Bildquelle: orf on

Das IT-Programm der FPÖ

Die futureZone hat allen Parteien, die sich am 24. November in ganz Österreich der Wahl stellen, einen Fragenkatalog gestellt.

Die bisherigen Antworten wurden im Laufe der Woche publiziert, wobei die Reihenfolge der Beiträge sich nach dem Eintreffen der Antworten richtete.

Neben ausgewählten Aussagen werden die - teilweise recht ausführlichen - Antworten auch im Volltext dokumentiert.

Das IT-Programm der FPÖ

Die FPÖ hat einige Fragen vergleichsweise knapp beantwortet. So sagt die Partei zum Thema Privacy/Datenschutz: "Die Entwicklung im Bereich der Cyber-Freiheiten ist als abwartend zu beurteilen. Anzustreben ist jedenfalls die Kontrolle krimineller Inhalte."

Zur Situation auf dem Arbeitsmarkt in der IT-Wirtschaft befindet die FPÖ unterdessen, dass der "Bereich derzeit keine besonderen Maßnahmen erfordert, insbesondere auch keine 'Greencards'.

"Schärfere Sanktionsmöglichkeiten"

Ausführlich hat sich die FPÖ zur Frage der Regulierung im Telekommunikationsmarkt geäußert. Hier sollen dort, "wo der Wettbewerb noch nicht greift, Unternehmen mit beträchtlicher Marktmacht auch besondere Verpflichtungen auferlegt werden".

Die bestehende Ex-ante-Regulierung soll unterdessen für jene Bereiche gelockert werden, "in denen schon jetzt ein funktionierender Wettbewerb gewährleistet ist".

Und bei "einer Überarbeitung des geltenden Telekommunikationsgesetzes" soll dem "Fehlen einer Rechtsmittelinstanz im Bereich der Telekom-Regulierung Rechnung getragen werden".

"Lücken im Konsumentenschutz"

Beim Konsumentenschutz in den Bereichen Internet und Telekommunikation sieht die FPÖ "Lücken, die zu Rechtsunsicherheit führen und daher geschlossen werden sollten".

Die Steigerung der Investitionen im Telekommunikationsbereich ist unterdessen für die Partei "auf jeden Fall wünschenswert. Es ist zu prüfen, durch welche konkreten Maßnahmen Investitionen in diesem Bereich gefördert werden können".