07.11.2002

ANGEBLICH

Bildquelle: orf on

Microsofts Linux-Bashing kontraproduktiv

Microsoft hat in einem internen Papier angeblich die Nutzlosigkeit der verbalen Angriffe gegenüber der Open-Source-Gemeinde festgestellt, berichtet "OpenSource.org", das das Papier für die Community analysierte.

Im "Halloween Paper", einem jährlichen Rundschreiben zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens, wurden dafür Umfragen unter den Nutzern zum Thema Open-Source-Software ausgewertet.

Sympathie-Bonus

Auch in verschiedenen anderen Bereichen wie der Sicherheit und der TCO-Diskussion räumt Microsoft Schwächen in der Positionierung ein. Vor allem im internationalen Geschäft sieht der Konzern Probleme auf sich zukommen.

Die in Frankreich, Deutschland und Japan geführten Diskussionen um eine mögliche Unabhängigkeit von Produkten der IT-Industrie in den USA und in erster Linie von Microsoft haben der Open-Source-Gemeinde zu größerer Bekanntheit verholfen.

In den Führungsebenen von Unternehmen herrsche daher eine größere Sympathie mit dem Linux-Lager, als die tatsächliche Nutzung der freien Software bisher vermuten lässt.