29.10.2002

VERLAUTBARUNG

Bildquelle:

Dells PDAs kommen 2003

Dell macht offensichtlich mit der Einführung eigener PDAs Ernst, lässt sich dabei allerdings mehr Zeit als bislang angenommen.

Bis jetzt war die Präsentation von Dells Einstieg in den PDA-Markt für Anfang November erwartet worden, doch am Montag wurde die Einführung für "irgendwann nächstes Jahr" angekündigt.

"Wir glauben nicht, das es zu spät ist", sagte Firmensprecherin Risa Sakamoto. "Über diesen Markt denken wir schon immer nach, weil wir glauben, dass er für uns profitabel sein wird."

Erste Auswirkungen hat Dell aber schon vorher zu spüren bekommen: HP hat nach der Ankündigung Dells, Mitte des Jahres PDAs zu produzieren, die Lieferung von Druckern, PDAs und Digitalkameras an Dell eingestellt.

Gerüchte zu Ausstattungsdetails

Nähere Details zu den Geräten sind von Dell immer noch nicht gemacht worden.

Gerüchte sprechen allerdings von zwei Modellen, die zu Preisen von 199 USD und 299 USD auf den Markt kommen und mit XScale-CPUs von Intel mit 300 bzw. 400 MHz ausgerüstet sein sollen.

Ab 2003 will Dell auch eigene Drucker verkaufen. Das Unternehmen hat den Druckerhersteller Lexmark, die Nummer zwei der US-Branche, als Produzenten gewinnen können. Wie Dell berichtete, soll der Verkauf in der ersten Hälfte des nächsten Jahres aufgenommen werden. Dell verkauft bislang Drucker der Marken HP, Canon und Epson.

OptiPlex SC260 vorgestellt

Dell hat am Montag auch seinen bisher kleinsten Desktop-PC vorgestellt. Der "OptiPlex SX260" ist 50 Prozent kleiner [8,5 mal 24,7 mal 24,2 cm] als bisherige Modelle der Serie, wiegt etwa vier Kilogramm und lässt sich horizontal oder vertikal unter dem Schreibtisch oder an Bürowänden befestigen.

Ausgerüstet ist der PC wahlweise mit einem Intel-P4-Prozessor mit 400 MHz und 533-MHz-Front-Side-Bus [FSB] oder einer Intel-Celeron-CPU mit 400 MHz FSB. Für die Grafik sorgt die integrierte Intel Extreme Graphics mit einem Grafikspeicher von bis zu 48 MB. Außerdem verfügt der OptiPlex SX260 über sechs High-Speed-USB-2.0-Anschlüsse.

Netzanschluss erhält das Gerät über eine Gigabit-Ethernet-Karte und ein optional erhältliches 802.11b-Wireless-Netzwerk-Modul, dass sich via USB anschließen lässt.

Version

Für 927 Euro gibt es den P4-Prozessor mit 2 GHz, 256 MB PC2100 DDR-SDRAM, 20 GB HD, 24fach-CD-Rom, Intel Pro/1000 MT-Netzwerkadapter, integrierte Intel Extreme Graphics und Windows XP Professional.