AMD entwickelt Computer für China
AMD will mit einem Joint Venture seine Marktstellung in der Volksrepublik China ausbauen. Gemeinsam mit dem Pekinger Software-Unternehmen CBE [China Basic Education Software Company] plant der US-Chiphersteller, künftig Computer für Studenten und Lehrer sowie Server für Schulklassen auf der Basis von AMD-Chips zu entwickeln.
Der von den Partnern bereits unterzeichnete Vertrag zur Gründung eines gemeinsamen Unternehmens muss noch von den zuständigen Behörden genehmigt werden.
16 Millionen Computer
Der Zuwachs bei der Internet-Nutzung im bevölkerungsreichsten
Land der Welt ist rasant. Binnen eines Jahres [Juni 2001 bis Juni
2002] ist die Zahl der Internet-Nutzer um 72 Prozent auf mehr als 45
Millionen gestiegen. Die Zahl der Computer mit Internet-Zugang
[nunmehr 16 Millionen] ist um 61 Prozent gestiegen.
China - die größte Netzcommunity der WeltAuch MS zieht es nach China
Auch Microsoft hat Ende Juni angekündigt, verstärkt in den chinesischen Markt einzusteigen. Innerhalb der nächsten drei Jahre will der Software-Riese 750 Millionen USD in China investieren.
Der Deal mit der chinesischen Regierung beinhalte ein weites Spektrum an Leistungen und solle die chinesische IT-Szene beleben, sagt CEO Steve Ballmer. Dazu zählen beispielsweise Outsourcing-Projekte, Trainings sowie Forschung und Entwicklung.
Chinesische IT-Szene beleben
Ob Microsoft mit dieser Vereinbarung die in China florierende
Software-Piraterie, die den Riesen aus Redmond jährlich Milliarden
kostet, eindämmen will, darüber kann nur spekuliert werden.
Microsoft will "chinesische IT-Szene beleben"
