Kostenpflichtige Erotiktauschbörse geplant
Während Musik- und Filmindustrie schon lange Zeit versuchen, die Aktivitäten der Tauschbörsen einerseits durch Klagen zu stoppen und andererseits durch eigene Download-Angebote zu übertrumpfen, will nun die US-Erotikindustrie die Herausforderung annehmen und dabei die Fehler der Unterhaltungsbranche nicht wiederholen.
Ende des Jahres soll das erste Peer-to-Peer-Netzwerk nur mit Erotikangeboten, genannt "Pornster", gestartet werden.
Erotikkonzern wollte Napster-Reste kaufen
Erst vor kurzem hatte die in Barcelona ansässige Erotikfilmfirma
Private Media Group eine Million eigener Aktien für die Reste von
Napster geboten.
Erotikfilmfirma will "Napster" kaufenGegen Bezahlung
Die P2P-Architektur von Pornster soll wie beim Vorbild Napster über einen zentralen Server laufen. Doch nur lizenzierte Anbieter dürfen ihre Inhalte über das Netzwerk verteilen. Die Software weiß genau, wie oft ein File heruntergeladen wurde, und ermöglicht den Content-Providern so eine faire finanzielle Abgeltung für die Inhalte.
Ob der User über eine monatliche Pauschale oder volumenabhängig seine Downloads bezahlen wird, steht derzeit noch nicht fest.
Noch sucht das Unternehmen nach Partnerschaften und Investoren für seinen Service, Ende des Jahres soll das Netzwerk schließlich online gehen.
