Palm weitet Quartalsverlust aus
Palm hat in seinem ersten Geschäftsquartal angesichts der anhaltenden Nachfrageschwäche seinen Verlust ausgeweitet. Der US-Konzern hofft jedoch, bis zum Jahresende mit zahlreichen neuen Produkten den Absatz seiner Geräte wieder zu steigern.
In den drei Monaten zum 30. August habe der Netto-Verlust 258,7 Millionen USD oder 45 Cent je Aktie betragen, nach einem Fehlbetrag von 32,4 Millionen USD ein Jahr zuvor.
Ohne Berücksichtigung von Kosten aus Lagerhaltung und Umstrukturierung hätte der Verlust 36,4 Millionen USD oder sechs Cent je Aktie betragen. Analysten hatten je Anteilsschein sieben bis neun Cent erwartet.
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Den Quartalsumsatz bezifferte Palm mit 172,3 Millionen USD. Das Unternehmen hatte Erlöse von 175 bis 185 Millionen USD vorausgesagt.
Die Auslieferungen gingen den Angaben zufolge von 900.000 im Vorquartal auf 819.000 PDAs zurück. Im Geschäftsjahr 2000 hatte der Konzern im ersten Quartal noch 1,5 Millionen Geräte ausgeliefert.
Palm dominiere gegenwärtig aber mit einem Anteil von 59 Prozent weiter den Markt für Taschencomputer, hieß es.
Die Firma halte sich in einem schwierigen Markt weiterhin gut, sagte Konzernchef Eric Benhamou. Der Markt für Taschencomputer trete anscheinend in eine etwas günstigere Phase ein, fügte er hinzu. Er bekräftigte, dass er 2003 mit einem zweistelligen Wachstum rechne.
