Kein Beweis für Krebsrisiko durch Handys
In der Frage nach einem Zusammenhang zwischen Handy-Nutzung und Krebs haben Forscher zunächst Entwarnung gegeben.
Bei der Überprüfung "aller" einschlägiger Studien sei kein klarer Beweis für ein höheres Krebsrisiko durch Handys gefunden worden, erklärte das schwedische Amt für Strahlenschutz am Mittwoch.
Weitere Forschung sei aber nötig. Im Auftrag der Stockholmer Behörde untersuchten Wissenschaftler des Epidemiologischen Instituts in Rockville im US-Staat Maryland die bisherigen Studien.
Hose soll vor Handy-Strahlung schützenSag niemals nie
"Man kann nie sagen, dass etwas risikolos ist", sagte Lars-Erik Paulsson von der schwedischen Strahlenschutzbehörde. "Aber wir können zumindest sagen, dass es keinen wissenschaftlichen Beleg für einen Kausalzusammenhang zwischen der Benutzung von Mobiltelefonen und Krebs gibt."
Die Überprüfung der Wissenschaftler in Maryland kam auch zu dem Ergebnis, dass einige der bisherigen Studien, die ein höheres Krebsrisiko bei Handy-Nutzung feststellen, ausreichende Nachuntersuchungen vermissen ließen oder zu wenige Fälle untersuchten.
Schwedische Strahlenschutzbehörde
