Frauen mit schlechterer Zahlungsmoral
Frauen schneiden in puncto Zahlungsmoral beim Kauf im Internet laut einer deutschen Studie wesentlich schlechter ab als Männer.
Zwar kaufen Männer mit 72,9 Prozent sehr viel häufiger online ein als Frauen [27,1 Prozent]. Der weibliche Anteil an der so genannten Schlechtrate [Anzahl derer, die eine zweite Mahnung erhalten haben] beträgt jedoch 40,6 Prozent.
So kommen auf einen männlichen säumigen Zahler fast zwei weibliche Online-Käufer.
Analyse von 15 Millionen Transaktionen
Das ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 15 Millionen
Transaktionen verschiedener Online-Shops im Jahr 2001 durch die
Kölner Pago eTransaction Services, einen der größten deutschen
Anbieter für Zahlungsabwicklung im Internet.
Pago eTransaction ServicesKauf auf Rechnung und Lastschrift
Die Untersuchung bestätigt weiters, dass der Kauf auf Rechung [40 Prozent] und Lastschrift [30,7 Prozent] nach wie vor die beliebtesten Zahlungsarten sind.
Gleichzeitig gibt es jedoch hier auch die höchsten Zahlungsausfälle. Die durchschnittliche Schlechtrate beträgt beim Rechnungskauf 5,9 und bei Lastschrift sogar 6,4 Prozent.
Im Vergleich dazu zeigt sich die Kreditkarte mit 0,4 Prozent als "sicheres" Zahlungsmedium aus der Sicht der Verkäufer.
Cyber-Geschäft blüht bei Schlechtwetter
Ein Blick auf die Geschäftsabschlüsse offenbart auch die
Kaufmotivation im Internet: Ist das Wetter schlecht und sind die
Tage kurz, bleibt man lieber zu Hause, als sich in Geschäften
umzutun. Rund 75 Prozent aller Transaktionen werden in den
Schlechtwettermonaten von November bis März getätigt.
"Das Online-Greißlerstreben beginnt"
