SSSB stuft TA auf "neutral" herab
Die britische Investmentbank Schroder Salomon Smith Barney [SSSB] ändert ihre Bewertung von europäischen Telekomfirmen, die im Festnetz- und Internetgeschäft tätig sind, und bevorzugt künftig Aktien von Unternehmen, die ein hohes Potenzial für strategische Veränderungen aufweisen.
Die Telekom Austria [TA] wurde im Zuge dessen neben anderen Telekomunternehmen von "outperform, hohes Risiko" auf "neutral, hohes Risiko" herabgestuft. Das Kursziel der TA-Aktie wurde von 9,5 Euro auf 8,8 Euro reduziert.
Die TA sei zwar im letzten Jahr dank der Fokussierung auf Kostenreduktion der "Top-Performer" des Telekom-Sektors gewesen. Nun habe sich aber die Erholung des Unternehmens verlangsamt, meinen die Analysten. Die Margen hätten sich zwar im Festnetz- und Mobilfunkbereich verbessert, doch seien "substanziell höhere Gewinne" künftig eher unwahrscheinlich.
2002: Ein gutes Halbjahr für die TelekomNeubewertung
Personelle Veränderungen im Management machten angesichts des veränderten Marktumfelds in den kommenden zwölf Monaten eine strategische Veränderung bzw. Restrukturierung bei Telekomfirmen und eine Stärkung des Cash-Flows wahrscheinlicher, meinen die SSSB-Analysten.
Demnach sollten Telefonica, Telia und KPN am stärksten von diesem Trend profitieren, heißt es in der Analyse. Telia wurde etwa von "neutral" auf "outperform" hinaufgestuft.
Die TA wurde hingegen ebenso wie British Telecom, Portugal Telecom, TDC, Telecom Italia und Telenor von den SSSB-Analysten von "outperform" auf "neutral" hinuntergestuft.
