Viele Festnetz- und Handyleitungen tot
Nach dem verheerenden Hochwasser in Österreich wird nun auch das Telefonieren teilweise unmöglich - sowohl bei Festnetz als auch Handy.
Durch die Überschwemmungen sind zahlreiche Telefonleitungen lahm gelegt worden. Das gaben die Pressesprecher von Telekom und Mobilkom Austria bekannt.
"Viele Vermittlungsstellen stehen unter Wasser, was natürlich zu zahlreichen Stromausfällen führt", sagte die Telekom-Pressesprecherin Sigrid Bachinger. Kabel seien durch die Wucht der Strömung abgerissen worden.
Die Devise heisst: Abwarten
"Wo man etwas reparieren kann, wird es auch gemacht. Ansonsten
heißt es abwarten", so die Pressesprecherin. In vielen Bereichen
seien Reparaturen durch die starke Strömung zu gefährlich. "Unsere
Leute kommen ja nicht einmal zu den Wählämtern vor", erzählte
Bachinger.
Die Hochwasser-Katastrophe auf ORF.atSalzburg und Hallein am stärksten betroffen
Die Mannschaften der Telekom wurden in den Krisengebieten verstärkt. Die am stärksten betroffenen Gebiete seien die Stadt Salzburg und Hallein, so Bachinger. "Über die Höhe des Schadens kann man aber noch nichts sagen", meinte die Sprecherin.
Auch bei der Mobilkom wird mit Hochdruck an Hochwasserschäden gearbeitet. "Es sind viele Leitungen im Freien ausgefallen", sagte Mobilkom-Pressesprecherin Ursula Novotny. Betroffen seien v.a. in Niederösterreich das Waldviertel und das Semmeringgebiet, in der Steiermark das Dachsteingebiet, in der Steiermark Graz, Teile von Tirol, Vorarlberg und Oberösterreich sowie in Salzburg die Landeshauptstadt und Saalfelden.
Lageberichter aller Mobilfunknetze
Die futureZone hat aktuelle Lageberichte von den vier heimischen
Mobilfunk-Netzbetreibern eingeholt.
Die Handynetze und das HochwasserGesprächsanzahl über Norm
In Wien seien zudem die Schaltzentralen, über die alle Gespräche in Österreich laufen, überlastet. "Die Kapazitäten werden aber ständig erweitert. Es wird mit Hochdruck gearbeitet", erklärte Novotny. "An einem Tag wie diesen kann man nicht an die reguläre Gesprächsanzahl denken. Da ist alles aus der Norm", so die Unternehmenssprecherin.
