12.08.2002

FLUTWELLE

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Viele Festnetz- und Handyleitungen tot

Nach dem verheerenden Hochwasser in Österreich wird nun auch das Telefonieren teilweise unmöglich - sowohl bei Festnetz als auch Handy.

Durch die Überschwemmungen sind zahlreiche Telefonleitungen lahm gelegt worden. Das gaben die Pressesprecher von Telekom und Mobilkom Austria bekannt.

"Viele Vermittlungsstellen stehen unter Wasser, was natürlich zu zahlreichen Stromausfällen führt", sagte die Telekom-Pressesprecherin Sigrid Bachinger. Kabel seien durch die Wucht der Strömung abgerissen worden.

Salzburg und Hallein am stärksten betroffen

Die Mannschaften der Telekom wurden in den Krisengebieten verstärkt. Die am stärksten betroffenen Gebiete seien die Stadt Salzburg und Hallein, so Bachinger. "Über die Höhe des Schadens kann man aber noch nichts sagen", meinte die Sprecherin.

Auch bei der Mobilkom wird mit Hochdruck an Hochwasserschäden gearbeitet. "Es sind viele Leitungen im Freien ausgefallen", sagte Mobilkom-Pressesprecherin Ursula Novotny. Betroffen seien v.a. in Niederösterreich das Waldviertel und das Semmeringgebiet, in der Steiermark das Dachsteingebiet, in der Steiermark Graz, Teile von Tirol, Vorarlberg und Oberösterreich sowie in Salzburg die Landeshauptstadt und Saalfelden.

Gesprächsanzahl über Norm

In Wien seien zudem die Schaltzentralen, über die alle Gespräche in Österreich laufen, überlastet. "Die Kapazitäten werden aber ständig erweitert. Es wird mit Hochdruck gearbeitet", erklärte Novotny. "An einem Tag wie diesen kann man nicht an die reguläre Gesprächsanzahl denken. Da ist alles aus der Norm", so die Unternehmenssprecherin.