Microsoft legt EU neue Infos vor
Zur Vermeidung erhöhter Strafgelder
Der US-Softwarhersteller Microsoft hat den Wettbewerbshütern der EU fristgerecht neue Informationen zum Betriebssystem Windows übermittelt. Mit dieser Maßnahme will das US-Unternehmen erhöhte Bußgelder vermeiden.
EU-Deadline: 31. Juli
Dieser Schritt kam buchstäblich im letzten Moment: EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hatte dem Softwarekonzern mit erhöhten täglichen Zwangszahlungen von bis zu zwei Millionen Euro gedroht, falls Microsoft bis zum 31. Juli keine detaillierteren Angaben zu seinem Betriebssystem Windows macht.
280,5 Millionen Euro Strafe
Mitte Juli hatte Kroes ein zusätzliches Strafgeld von 280,5 Millionen Euro über den Softwaregiganten verhängt, weil das US-Unternehmen den Auflagen aus dem Kartellprozess zwei Jahre lang nicht nachgekommen war.
Dem zusätzlichen Strafgeld ging im März 2004 eine Rekordstrafe von insgesamt 497 Millionen Euro voran.
(APA)
