MS will EU-Auflagen bis Ende Juli erfüllen
Soll Beziehungen zur EU wieder normalisieren
Nach einer erneuten Geldstrafe der EU-Kommission hat der US-Konzern Microsoft angekündigt, die gegen ihn verhängten Auflagen erfüllen und den Rechtsstreit darüber noch in diesem Monat beenden zu wollen.
Microsoft-Chefanwalt Brad Smith sagte, die Resonanz der Wettbewerbshüter auf die jüngst übergebenen, technischen Daten sei ermutigend.
Berufung gegen Geldstrafe bleibt
Die Aussichten stünden daher nicht schlecht, das Kapitel bis Ende Juli schließen und die Beziehungen zur EU-Kommission wieder auf ein normales Niveau bringen zu können.
Gleichzeitig kündigte Smith an, der weltgrößte Softwarekonzern werde gegen die jüngst verhängte Geldstrafe von 280,5 Millionen Euro Rechtsmittel einlegen.
Die EU-Kommission hatte wegen Nichterfüllung von Auflagen aus dem Kartellprozess ein zusätzliches Bußgeld von 280,5 Mio. Euro gegen Microsoft verhängt. Zugleich drohte die Kommission für die Zukunft noch höhere Strafen an.
(Reuters)
