Britische Open-Source-Strategie
Kabinettminister Douglas Alexander hat am Dienstag im House of Commons die neue Open-Source-Strategie der britischen Regierung vorgestellt.
Offene Software soll bei Anschaffungen in Hinkunft gleichberechtigt neben proprietären Programmen berücksichtigt werden.
Eigenentwicklungen sollen überhaupt nur mehr als Open Source erfolgen.
Norwegen will mehr Wettbewerb durch Open Source
Die norwegische Regierung hat am Freitag bekannt gegeben, dass
sie den bestehenden Vertrag für Softwarelieferungen mit Microsoft
nicht verlängern wird.
Rückschlagserie für MicrosoftGB folgt europäischem Trend
Damit folgt Großbritannien der eEurope-Initiative der Europäischen Union. Die Pläne gelten nicht nur auf gesamtstaatlicher Ebene, sondern auch für lokale Behörden und das staatliche Gesundheitssystem.
Bei Anschaffungen will die Regierung nur Produkte auswählen, die offene Standards und Spezifikationen unterstützen. Dass man jeweils alle Rechte für den Code erwerben möchte, könnte gerade bei Produkten großer Marktplayer das entscheidende Hindernis darstellen.
Die Strategie im OriginalSicherheit und Sparen
Der Schritt in Richtung Open Source wird mit einer Optimierung der Sicherheit und möglichen Kosteneinsparungen begründet.
Außerdem sei man mit Open Source flexibler bei der Anpassung von Produkten an eigene Bedürfnisse und vermeide Abhängigkeiten, heißt es.
