Palm und IBM schließen Partnerschaft
Der PDA-Hersteller Palm und der IT-Konzern IBM wollen gemeinsam Technologien für den sicheren Zugang zu Unternehmensdaten mit Handheld-PCs entwickeln.
Ein entsprechender Vertrag soll am Dienstag unterzeichnet werden. Palm wird im Rahmen des Vertrages auch Lizenzen für Software an IBM vergeben.
Weiterhin soll die Sales-Abteilung von Big Blue ihren Kunden in Zukunft PDAs von Palm anbieten. Finanzielle Details der Vereinbarung wurden nicht veröffentlicht.
Palm gewinnt wichtigen Patentstreit
NCR hat seine Patentrechtsklage gegen Palm und Handspring
verloren. NCR forderte von den beiden Unternehmen Schadenersatz und
den Verzicht auf die Produktion weiterer Handhelds.
Handspring und Palm zufriedenKampf gegen MS Pocket-PC
Mit der Zusammenarbeit in den Bereichen der Entwicklung und des Verkaufs stärkt der Hersteller von Handheld-PCs seine Position im Kampf gegen den Softwarekonzern Microsoft.
Geräte mit PalmOS stehen zwar bisher ohne ernsthafte Bedrohung an der Spitze des Marktes, Microsoft hat jedoch mit der Veröffentlichung seines Windows-basierten Pocket-PC-Betriebssystems in den letzten Monaten massiv aufgeholt.
Palm ÖsterreichSchwäche im Business-Segment
Eine große Schwäche Palms ist der Business-Bereich. Im Elektronikhandel verkaufen sich die PDAs gut, lukrative Verträge zur Ausstattung ganzer Unternehmen mit den tragbaren Rechnern konnten bisher jedoch noch nicht im erwarteten Umfang abgeschlossen worden.
Gerade in den USA ist Microsoft in diesem Bereich ein schwieriger Konkurrent, da die Unternehmen in der Regel mit Windows-Plattformen arbeiten und dadurch auch Software aus Redmond für die mobilen Geräte einsetzen.
Daher ist die Vertriebspartnerschaft mit IBM für Palm wohl eine der wichtigsten Kooperationen der letzten Zeit.
