23.07.2002

PDA

Palm und IBM schließen Partnerschaft

Der PDA-Hersteller Palm und der IT-Konzern IBM wollen gemeinsam Technologien für den sicheren Zugang zu Unternehmensdaten mit Handheld-PCs entwickeln.

Ein entsprechender Vertrag soll am Dienstag unterzeichnet werden. Palm wird im Rahmen des Vertrages auch Lizenzen für Software an IBM vergeben.

Weiterhin soll die Sales-Abteilung von Big Blue ihren Kunden in Zukunft PDAs von Palm anbieten. Finanzielle Details der Vereinbarung wurden nicht veröffentlicht.

Kampf gegen MS Pocket-PC

Mit der Zusammenarbeit in den Bereichen der Entwicklung und des Verkaufs stärkt der Hersteller von Handheld-PCs seine Position im Kampf gegen den Softwarekonzern Microsoft.

Schwäche im Business-Segment

Eine große Schwäche Palms ist der Business-Bereich. Im Elektronikhandel verkaufen sich die PDAs gut, lukrative Verträge zur Ausstattung ganzer Unternehmen mit den tragbaren Rechnern konnten bisher jedoch noch nicht im erwarteten Umfang abgeschlossen worden.

Gerade in den USA ist Microsoft in diesem Bereich ein schwieriger Konkurrent, da die Unternehmen in der Regel mit Windows-Plattformen arbeiten und dadurch auch Software aus Redmond für die mobilen Geräte einsetzen.

Daher ist die Vertriebspartnerschaft mit IBM für Palm wohl eine der wichtigsten Kooperationen der letzten Zeit.