Das Potenzial von eTel
Durch die Übernahme der European Telecom ist eTel auch zum maßgeblichen Player unter den alternativen ADSL-Providern in Österreich aufgestiegen. Mit etwa 3.500 Kunden rangiert man hinter Inode [etwa 5000] und UTA [9000] auf Rang drei.
Datenleitungen würden auch eine wichtige Rolle in der Geschäftsstrategie der Firma spielen, sagte CEO Christian Rosner zur fuZo.
Für die nächsten Wochen und Monate sei jedenfalls einen "Riesenproduktschub" zu erwarten, schließlich verfüge man über 12.000 entbündelte Leitungen und 65 Kilometer Glasfaser in Wien. Eben diesen Ring gelte es vollzumachen, so Rosner weiter, hier seien noch "Tonnen an Potenzial."
4.7.20002: eTel kauft European Telecom100.000 Kunden
Mit Telefonie und Internet zusammen verfügt "eTel merged" nach eigenen Angaben nun über 60.000 Privatkunden und 40.000 aus dem Homeoffice bzw. KMU-Bereich.
Seit den Insolvenzen von KPNQwest und Cybertron sei zwar ein richtiger Schub von Neukunden dazugekommen, sagt Rosner, der den Begleitumständen freilich wenig Positives abgewinnen kann.
"Regulierung katastrophal"
Die Cybertron-Insolvenz habe gezeigt, dass die "Alternativen von
der TA am Nasenring geführt" würden, die "Telekom-Regulierung sich
in einem katastrophalen Zustand" befinde und das zuständige
Ministerium vollkommen untätig sei.
Am 23. 10. 2001 war die Übernahme der MCN-Kunden perfekt.Surprise, Surprise
Was die Cybertron-Kunden angehe, sagt Rosner abschließend, so sei er über deren Überraschung, plötzlich offline zu sein, doch überrascht gewesen.
Seit Monaten habe sich doch immer deutlicher abgezeichnet, wohin die Reise bei diesem Anbieter gehen würde.
Am 12.6. 2001 kaufte eTel RSL COM Austria
